Insgesamt beträgt der Börsenwert der Banken weltweit nun rund 6,2 Billionen US-Dollar; Ende 2008 lag er noch bei 4 Billionen US-Dollar und war im Februar 2009 auf ein Rekordtief von 3,1 Billionen US-Dollar gefallen. Damit konnte die Branche in den vergangenen sieben Monaten etwa die Hälfte ihres Marktwerts zurückgewinnen, den sie seit Ausbruch der Finanzkrise eingebüßt hatte. Zu diesen Ergebnissen kommt die Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) in einer aktuellen Untersuchung. Darin analysiert BCG die Wertschaffung im Bankensektor anhand einer Stichprobe von Banken, die mehr als 77 Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung ausmachen.
Auch die durchschnittliche Aktienrendite (Total Shareholder Return [TSR], also Kursgewinne und Dividenden) entwickelte sich weiter positiv. In den ersten drei Quartalen 2009 verbesserte sie sich gegenüber dem vierten Quartal 2008 um mehr als 100 Prozentpunkte auf 50,7 Prozent. Am deutlichsten zeigte sich die Erholung in den BRIC-Staaten und Westeuropa: Mit einem Anstieg um mehr als 120 Prozentpunkte kletterte der TSR-Wert dort auf 68,1 bzw. 63,4 Prozent. In den größten Finanzmärkten zeigte sich die positive Trendwende gegenüber dem Vorjahreswert vor allem in Frankreich (+ 141 Prozentpunkte), Australien und Deutschland (jeweils + 108 Prozentpunkte). In den USA und Japan fiel die Erholung der Aktienrendite mit einem Plus von 69 bzw. 31 Prozentpunkten am geringsten aus; mit -12,8 Prozent lag der TSR in Japan weiterhin im negativen Bereich.
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